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Galganos Schwert Der Legende nach soll Galgano aufgrund einer
Erscheinung des Erzengels Michael dem kriegerischen Leben den Rücken gekehrt,
sich nach Monte Siepi zurückgezogen und hier sein Schwert in den Felsen
geschleudert haben, aus dem es seither wie ein Kreuz herausragt. Später wurde
darüber die Kapelle gebaut. Notorischen Skeptikern sei verraten, dass man das
Schwert noch bis in die 1920er Jahre aus dem Felsen herausziehen konnte, erst
dann wurde es mit Blei ins Gestein gegossen. In jüngster Zeit hat mit
kirchlicher Genehmigung Luigi Garlaschelli, Professor für Chemie an der
Universität von Pavia und bekannt als Entmystifizierer katholischer Wunder,
Untersuchungen vor Ort durchgeführt. Von einer großen Zuschauermenge umringt,
starrte er mit einem Endoskop in den Felsen – und entdeckte direkt daneben einen
Raum, der möglicherweise das lang gesuchte Grab des Heiligen ist. Das Schwert,
so beschied der Professore, stamme tatsächlich aus Galganos Zeiten, es sei
vermutlich später in eine Spalte des Felsens geschoben worden. |
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